Zeitraum der Bezuschussung:  01.01.2026 – 31.12.2032

Reichweite: landesweit

Kurzbeschreibung des Beratungsangebotes:

Faire Integration ist ein bundesweites Beratungsangebot zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen für Geflüchtete und andere Migrant*innen, die nicht aus der EU kommen (Drittstaatler*innen). In den einzelnen Bundesländern wird das Angebot durch unterschiedliche Trägerorganisationen verantwortet. Die Beratungsstelle Faire Integration Rheinland-Pfalz wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) bezuschusst.

Das Beratungsangebot umfasst arbeits- und sozialrechtliche Themen, die direkt mit dem Beschäftigungsverhältnis zusammenhängen, z. B.: Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung, Krankenversicherung und viele mehr.  Die Beratung wird kostenlos, anonym und in verschiedenen Sprachen angeboten. Bei anderen thematischen Fragen – z. B. zur Stellensuche oder dem Aufenthaltsstatus – wird an spezialisierte Beratungsstellen und Institutionen vermittelt.

In den Beratungsstellen können sich Menschen beraten lassen, die sich bereits in Arbeit, Ausbildung oder Praktikum befinden und konkrete Fragen haben. Eine präventive Beratung über Arbeitsbedingungen ist auch möglich. Außerdem bieten die Beratungsstellen Workshops an, z. B. im Rahmen von Integrations- oder Sprachkursen.

Die Beratungsstellen unterstützen Ratsuchende dabei, sich vor Ausbeutung und Benachteiligung zu schützen und sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die Kenntnis über die eigenen Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis ist hierbei essenziell. Sie ist auch Grundlage dafür, prekäre Beschäftigungsbedingungen zu überwinden und gute Arbeit in Deutschland zu finden. 

Die Beratungsstellen arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen und Unterstützungs-strukturen zusammen. Wichtige Kooperationspartner*innen sind außerdem Akteur*innen aus Städten und Gemeinden, Gewerkschaften, Kammern und die Arbeitsverwaltung.