Laufzeit:  01.01.2019 – 31.12.2022, bewilligt bis 31.12.2021

Reichweite: landesweit

Kurzbeschreibung des Projektes:
Faire Integration ist ein bundesweites Beratungsangebot zu sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten, die nicht aus der EU kommen. Beraten werden können sowohl Personen, die sich bereits in Arbeit, Ausbildung oder Praktikum befinden, als auch solche, die sich präventiv über ihre Arbeitsbedingungen informieren möchten. Die Beratungsstellen bieten außerdem Workshops für Gruppen Geflüchteter an, z.B. im Rahmen von Integrations- oder Sprachkursen.

Ihr Nutzen: Das Beratungsangebot umfasst arbeits- und sozialrechtliche Themen, die in direktem Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis stehen z. B.: Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung, Krankenversicherung usw. Bei anderen thematischen Fragen – z. B. zur Stellensuche oder dem Aufenthaltsstatus – wird an spezialisierte Beratungsstellen und beratende Institutionen vermittelt.
Geflüchtete Menschen und Migrantinnen und Migranten, die nicht aus der EU kommen, erhalten Unterstützung dabei, sich vor Ausbeutung und Benachteiligung zu schützen und sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die Kenntnisse über die eigenen Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis ist grundlegend, um sich auf dem Arbeitsmarkt sicher bewegen zu können. Sie sind auch die Basis dafür, prekäre Beschäftigungsbedingungen zu überwinden und gute Arbeit in Deutschland zu finden. Denn nur, wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern. Die Beratung in Faire Integration orientiert sich an den Erfahrungen aus dem DGB-Projekt Faire Mobilität und anderer gewerkschaftsnaher Beratungsstellen für EU-Beschäftigte. Über die enge Zusammenarbeit mit anderen IQ Stellen wird darüber hinaus das Ziel der bildungsadäquaten Arbeitsmarktintegration verfolgt.
Die Beratungsstellen arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen und Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete zusammen. Wichtige Kooperationspartner sind außerdem Akteure aus Städten und Gemeinden, Gewerkschaften, Kammern und die Arbeitsverwaltung.

Zuwendungsgeber:
Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Projektpartner:  Das Projekt Faire Integration wird innerhalb des Netzwerkes „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ durchgeführt. In den einzelnen Bundesländern sind unterschiedliche Träger für die Umsetzung verantwortlich. Faire Integration wird durch eine Support-Struktur des DGB Bildungswerks (Support Faire Integration) unterstützt sowie durch die Fachstelle Einwanderung im IQ Netzwerk inhaltlich begleitet. Die Faire Integration-Beratungsstellen sind den IQ Landesnetzwerken zugeordnet und werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Bundesmitteln gefördert.

Nähere Infos:
https://www.faire-integration.de/
http://www.facebook.com/Faire-Integration-474036759794800 
www.rheinland-pfalz.netzwerk-iq.de

 

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert:

In Kooperation mit: